Jahresrückblick MSC Gilgenberg 2025
Nach dem ereignisreichen Jubiläumsjahr 2024 – 50 Jahre MSC Gilgenberg! – kehrte 2025 wieder etwas Normalität ein. Doch auch ohne großen Geburtstag hatte das Vereinsjahr jede Menge zu bieten.
Das Jahr begann mit unserer Winterwanderung in Fillmannsbach. Zwar blieb der Schnee diesmal aus, dafür war die Stimmung umso besser und die Teilnahme erfreulich hoch.
Den Auftakt zur Clubmeisterschaft bildete traditionell das Rundendrehen auf Zeit in der Kart-Halle St. Pantaleon. Seriensieger Manuel Novi setzte sich erneut durch – fast schon wie gewohnt –, doch der Spaß stand wie immer im Vordergrund.
Im März gab es ein besonderes Jubiläum zu feiern: den 2.500. Clubabend! Da seit Gründung des MSC Buch geführt wird, konnte dieses Ereignis genau datiert werden.
Die Frühjahrsausfahrt führte uns ins Mühlviertel – genauer gesagt zur Bauerkrapfenschleiferei in Tragwein. Ein Besuch, der nicht nur sehenswert, sondern auch kulinarisch ein Highlight war. Auf dem Hinweg legten wir einen Stopp am Pöstlingberg in Linz ein, auf der Rückfahrt ging’s nach zwei Ehrenrunden versehentlich ohne Pickerl auf die Autobahn.
Der zweite Teil der Clubmeisterschaft, der Motorradslalom, fand auch heuer wieder am Gelände der Firma Faschang statt – diesmal bereits im Juni. Für den Gleichmäßigkeitsbewerb diente uns ein echtes Kultgerät: ein Puch Maxi. Beim eigentlichen Slalom war Franz Weiss der Schnellste – wenig überraschend, schließlich macht er das auch beruflich bei der Firma mit den drei bekannten Buchstaben.
Ein Höhepunkt des Jahres war zweifellos die Sommerausfahrt nach Gusswerk. Über Mondsee, Grundlsee, Wildalpen und Hochschwab führte uns die landschaftlich traumhafte Strecke – und auch das Wetter spielte bestens mit. Am zweiten Tag ging’s in umgekehrter Richtung durch die Wildalpen bis nach Eisenerz, wo uns ein Regenschauer kurzzeitig zum Anlegen der Regenkombis zwang. Am Samstag erkundeten wir noch die Steiermark und besuchten Mariazell. Für die Heimfahrt wählten wir eine abwechslungsreiche Route über den Ziehberg – einst Schauplatz von Bergrennen –, mit Abstechern ins Almtal und Redltal. Die Straßenverhältnisse sorgten zwar nicht bei allen für Begeisterung, denn Roller haben bekanntlich weniger Federweg.
Im Laufe des Jahres besuchten wir natürlich wieder einige Motorradtreffen – unter anderem jene des MRC Uttendorf, MST Anzenkirchen, Mühlheim West, MF Straßwalchen und MF Obing.
Ein besonderes Ereignis war unser 50. Jubiläumstreffen. Von insgesamt 50 Treffen fanden ganze 45 beim Ascherer – und damit am gleichen Ort – statt! Wie fast immer meinte es das Wetter nicht ganz so gut mit uns: Diesmal regnete es am Samstag. Die Teilnehmer des PuchCups ließen sich davon zwar nicht beirren, doch der Schlamm und die verstopften Kühlrippen brachten ihre Maschinen an die Leistungsgrenze.
Leider werden die Zeltplätze und Motorradfahrer bei solchen Treffen immer weniger – die Gründe dafür sind vielfältig. Zum Glück hatten wir zum Jubiläum wieder ein größeres Festzelt mit Holzboden, das am Abend dank zahlreicher Besucher – diesmal meist mit dem Auto angereist – gut gefüllt war. Die „Dowiliter“ sorgten dabei für beste Stimmung.
Unsere treuen Gäste aus Liechtenstein, die man schon von weitem hören konnte, reisten diesmal trockenen Fußes an. Auch die Regensburger konnten ihre Zelte im Trockenen aufbauen – leider nicht im Trockenen abbauen. Ein großes Dankeschön gilt wie immer den Gilgenbergern: Der Frühschoppen war bestens besucht, und pünktlich dazu zeigte sich sogar die Sonne.
Neben Georg Albrecht, der auch heuer wieder bei den Bergrennen in Landshaag und Julbach startete, waren mehrere MSC-Mitglieder auf der Rundstrecke aktiv. Am Pannoniaring standen gleich acht MSC-Maschinen in einer gemeinsam gemieteten Box. Da in vier verschiedenen Klassen gefahren wurde, herrschte den ganzen Tag reger Betrieb – und eine ordentliche Geräuschkulisse.
Schurl Albrecht war wie im Vorjahr an der Organisation des „Supermoto of Nations“ beteiligt, und auch der MSC leistete einen finanziellen Beitrag. Das rein oberösterreichische Team – diesmal mit Bernhard Hitzenberger statt des verletzten Rudi Bauer – startete gemeinsam mit Lukas Höllbacher und Andreas Buschberger in Tschechien. Nach Platz zwei im Vorjahr gelang dem Team Austria heuer der große Coup: Weltmeistertitel mit nur einem Punkt Vorsprung!
Unsere Herbstausfahrt führte uns ins schöne bayrische Wasserburg. Nach dem Start beim Öttl ging’s über Seeon mit kurzem Halt beim Kloster und Blick auf den See. Zufällig fanden wir gleich neben dem Aussichtspunkt ein uriges Gasthaus mit Biergarten. Nach einer Runde durch die Altstadt machten wir uns wieder auf den Rückweg – natürlich nicht auf direktem Weg.
Der Busausflug führte uns heuer nach München. Während die einen die BMW-Welt und das BMW-Museum besuchten, zog es die anderen zum Schloss Nymphenburg. Ein Abstecher zum Olympiagelände rundete den Vormittag ab – dort liefen gerade die Vorbereitungen für einen Marathon. Am Nachmittag spazierten wir durch den Englischen Garten zum Biergarten am Chinesischen Turm und zum Eisbach, wo die Surfer ihre Runden drehten. Dass einige von uns dank fehlender Beschilderung ein paar Extrakilometer absolvierten, sorgte für heitere Stimmung.
Den Abend ließen wir im Augustinerkeller ausklingen – die lange Warteschlange sprach für die Beliebtheit der bayrischen Küche und Bierkultur.
Am nächsten Tag führte uns eine gebürtige Münchnerin mit Herz und Humor durch „ihre“ Altstadt. Auf dem Heimweg machten wir noch Halt am Chiemsee und unternahmen eine Bootsfahrt zur Fraueninsel – ein rundum gelungener Ausflug!
Natürlich nahmen wir auch an den Ortsmeisterschaften der Vorderlader- und Stockschützen teil – wenn auch mit überschaubarem Erfolg.
Den Abschluss des Vereinsjahres bildeten wie gewohnt die Schwarzpulverrally, die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen sowie die Weihnachtsfeier.