Eigentlich war ja geplant, in den Süden nach Bad Gastein zu fahren. Wegen erwartetem Verkehrsaufkommen wurde umgeplant. Das neue Ziel war ein Gasthaus an der Donau im Mühlviertel.
Ziemlich genau um 8Uhr fuhren wir vom Öttl weg, nach wenigen Metern kam uns passenderweise Tom entgegen, denn diese Route nach Gilgenberg nahmen wir nur, weil die 156er teilweise gesperrt war. Neukirchen, Burgkirchen, Moosbach, Treubach, Aspach lagen auf der Route. Mettmach wurde uns wegen des Dorffestes verweigert, also etwas Umweg. Was ja eh egal ist, weil es ums Fahren geht, das Ziel ist nur Mittel zum Zweck. Außerdem war das Wetter perfekt!
In Eberschwang fanden wir unabsichtlich ein Kaffehaus mit alter Backstube. Diese durften wir spannenderweise zum Innenhof durchqueren. Die Inhaber waren sehr freundlich, der Kellner (Inhaber) selber ein Motorradfahrer, die älteren Damen unterm Sonnenschirm gut drauf. Nach Kaffee, Cappucino und etwas Süßem ging es weiter Richtung Donau. Idealerweise lag die Strecke des Bergrennens Esthofen – St. Agatha auf der Route. Kurz stehengeblieben, wurden die Mitfahrer vom Guide über diese Tatsache informiert. Nachdem die Höhe mehr oder weniger flott erklommen wurde, ging es auf wunderbarer Strecke hinunter nach Aschach a.d.D. Hier geschah das mittlere Wunder, das wirklich alle tankten, auch die, die sonst immer noch eh 200km weit kommen.
Nach der Brücke über die Donau wurde links abgebogen, das Startgelände des Bergrennens Landshaag – St. Martin durchquert. Bis zur Ortstafel vorbildlich 50, nach der Ortstafel leider durch einen PKW etwas eingebremst, ist eh immer dasselbe.
In St. Martin gab es beim Guide etwas Verwirrnis bezüglich der Route zum Gasthaus Ernst in Untermühl 4. Nach ein paar Ehrenrunden wurde der richtige Weg, dann doch gefunden. Pünktlich mit dem Mittagsglockenläuten kamen wir an. Ein herrlicher Platz an der Donau! Wir bekamen einen schönen Platz am Granitblock, kaltes Bier und gutes Essen, was willst du mehr? Nix.
Nach einer kurzen Besichtigungstour an die Donau fuhren wir den Berg wieder hinauf und auf die B127 Richtung Oberkappel. Das war dann der nördlichste Punkt, von hier wurde der Weg zur Rannabrücke eingeschlagen, gefunden wurde die Strecke ohne Beschränkung. Aber weil der Belag relativ schlecht ist, kann man hier auch nicht wesentlich schneller fahren, aber zumindest ohne 50er-Strafenbremse. Auf der anderen Seite der Donau bei Engelhartszell ging es hinter einem Wohnmobil und einem Minicooper den Berg hinauf, der Wohnmobilfahrer fuhr netterweise auf die Seite und der Cooper (sehr) flott voran, vom Guide nicht überholbar, von einem KTM-Fahrer mit 1290er jedoch leicht, so wie es schien. Die weitere Streck war wie üblich über Kopfing, Gurten, Aspach, Schalchen zum Museum von Alois, bzw, Annemarie. Hier gab es kühles Museumsbier – dankeschön!
Den Tag beschlossen wir dann beim Starka mit Gemeinschaftspizza und WB. Die Fahrtstrecke betrug ca. 350km, mit dabei waren AE, MM, RK, JL, TN, CP, JK, HE, JR
Fotos: https://photos.app.goo.gl/ZrErkNTWZTBXEbev6
Video: https://youtu.be/-k1jcEOw1UU